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If you need a doctor
2008 | Elisabeth & Milas | Privatpraxis im Krankenhausflügel
#1
2008 | Elisabeth & Milas | Privatpraxis im Krankenhausflügel

 
Es war kurz vor Ende der regulären Sprechstundenzeit, als Lucy ihm einen Anruf durchstellte.
Es wunderte Milas weniger. Die Sprechstundenhilfe war bei Gott nicht die hellste Kerze auf der Geburtstagstorte, aber sie machte ihre Arbeit gewissenhaft und ihr einfaches Gemüt forderte von ihm keine Anstrengung, um zu gewährleisten, dass alles so lief, wie es laufen musste.
Die selbst das Klischee der Blondine noch toppende End-Zwanzigerin erfüllte ihre Zwecke, sah dabei auch nicht gänzlich schäbig dabei aus, was natürlich die männlichen Patienten erfreute und wenn man sich an ihre piepsige Stimme erst einmal gewöhnt hatte, kringelten sich auch nicht mehr die Fußnägel bei jeder Konversation hoch.
Auf jeden Fall wusste Lucy, wann sie wen an ihn weiter zu reichen hatte.
Und eine solche Person war eben die Anruferin gewesen, die inzwischen auch schon im kleinen gemütlich eingerichteten Wartebereich Platz genommen hatte.

Die Räumlichkeiten rochen alle noch leicht nach Farbe; erst vor wenigen Wochen war hier alles fertig gestellt worden. Sein eigenes kleines Reich in dem er schalten und walten konnte, ohne vom nervenden Pöbel ständig behelligt zu werden. Dass das Krankenhaus ihm so "entgegen" gekommen war, war unterm Strich betrachtet für alle eine Win-Win-Situation gewesen. Das Royal Brompton Hospital erhielt sich auf diese Weise einen namhaften Arzt und er konnte auf diese Weise weiterhin praktizieren, ohne dabei von seinem Leiden zu sehr eingeschränkt zu werden, von dem klar war, dass es im Laufe der Zeit nicht besser werden würde.
Noch war er durchaus in der Lage ein Skalpell zu führen. Aber die Zeitspannen, bis die ersten Ermüdungserscheinungen auftraten wurden immer kürze und in absehbarer Zeit konnte er gar kein Messer mehr halten, ohne dabei zu zittern wie unter einer Elektroschock-Behandlung.
Aber was blieb war seine Erfahrung und sein umfangreiches Wissen und das war eine Sonderbehandlung durchaus wert. Vor allem, wenn man wusste, wen vom Krankenhausvorstand man wie... überzeugen musste, um am Ende das zu erhalten, was einem wirklich zustand.

Lucy hatte schon längst Feierabend gemacht und die Praxis war ansonsten leer.
Aber das kam wohl Milas genau so entgegen, wie seiner Patientin, die sich kurzfristig noch angemeldet hatte und zu der er nun in den Warteraum trat.
"Miss Moriarty...", begrüßte er Elisabeth mit dunkler und dennoch warm klingender Stimme, die sicherlich hervorragend Gute-Nacht-Geschichten erzählen und somit jedes Kind zum Einschlafen bewegen konnte. Wobei die Frage durchaus aufkommen konnte, ob dann die lieben Kinderlein am Ende nicht von grauenhaften Albträumen verfolgt werden würden - je nach Art der Geschichte, die ihnen da vermittelt wurde...

Sundstroem überwand die Distanz zwischen ihm und der Britin mit leichtem Fuß.
Inzwischen hatte er sich in seine private Kleidung geworfen; nur noch der weiße Kittel zeichnete ihn als Meister seiner Zunft aus. Seine Füße steckten in weichen Lederslippern, die auf dem Boden kein Geräusch machten. Lautlos wie eine Spinne; die Augen immer auf der Beute.
Da konnte auch das Lächeln nicht drüber hinweg täuschen, dass er auflegte. Er wusste, wie er das Spiel zu spielen hatte.
Sachte reichte Milas Elisabeth die Hand. "Wollen wir in mein Sprechzimmer gehen?"
Obligatorische Floskel? Möglichkeit wirklich zu wählen?
Es war niemand hier; Lucy hatte alles hinter sich abgeschlossen, wie Milas es ihr direkt am Tag ihrer Anstellung ausdrücklich angewiesen hatte. Er mochte keine Störungen außerhalb seiner Routine und noch weniger irgendwelche Assistenzärzte, die meinten nach Sprechstundenschluss noch wie ein wilder Wutz in die Praxis zu stürmen um Ansprüche zu stellen...
Man konnte sich also auch durchaus hier im Wartebereich unterhalten, dessen Ledersessel durchaus bequem waren, aber der trotz Modern-Arts an den Wänden und Topfpflanzen nicht den Flaire eines Warteraums dadurch verlor.
[Bild: 30375281ce.png]

Gans-Aufgabe
Von James Moriarty:
In der nächsten Szene hätte ich gerne, dass du einen bekannten Jingle oder Spruch aus der Werbung einbauen. Ob es ein schon vergangener ist oder ein aktueller, ob dein Charakter ihn im TV/Radio hört oder er ihm "selbst einfällt" bleibt dir überlassen. Also dann, in diesem Sinne - Bei Technikfragen Tech-Nick fragen und so! [Bild: biggrin.png]

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#2
Normalerweise war Elisabeth nicht der Typ, der zum Arzt ging. Eigentlich ging sie nie zum Arzt. Gegen die meisten Probleme halfen ein zwei Tabletten Aspirin und wenn sie mal einen Kratzer zu viel abbekam, dann kamen die Ärzte meistens zu ihr und nicht anders herum, doch heute ging es ihr wirklich elend. Ihr Kopf hämmerte, ihre Ohren dröhnten. Ihre Haut war kochend heiß während sie selber vor Kälte zitterte und ihr Kreislauf war derart angeschlagen dass sie froh war, noch einen Fuß vor den anderen setzen zu können ohne vor Schwindel einfach umzukippen. Und nichts aus ihrer kleinen Hausapotheke hatte dagegen helfen wollen. Also saß sie nun hier und wartete auf den skandinavischen Arzt, der ihr inzwischen nicht mehr gänzlich unbekannt war.

Es war wohl schon nach Feierabend und sie saß ganz alleine in dem großzügigem Warteraum. Von dem grauen Himmel, der draußen den Asphalt beregnete war bei dem hellen Licht hier drinnen nichts zu merken. Es roch nach Desinfektionsmittel, wie in jedem Krankenhaus, außerdem aber noch nach Farbe und frischem Holz und die ganze Einrichtung sah so neu aus, wie sie roch. Für ein Krankenhaus wohl gar nicht schlecht, dennoch konnte sie sich durchaus besseres vorstellen als hier rumzusitzen.

Elisabeth erinnerte sich nicht daran, was sie gestern gemacht hatte, doch heute morgen, oder vielmehr vor ein paar Stunden, war sie unter Fremden in einer chaotischen Wohnung aufgewacht, die sie noch nie zuvor gesehen hatte. Schon da hatte sie gewusst, dass etwas nicht stimmte. Sie war als Kind schon kränklich gewesen und hatte oft genug Drogen genommen um einen einfachen Kater von einer Grippe unterscheiden zu können. Wäre es eine normale Woche gewesen, so hätte sie sich nach der Dusche auch einfach wieder ins Bett gelegt, ein paar Tage ins Land ziehen lassen und alles wäre wieder gut gewesen, doch morgen fuhr sie nach Italien um einige Dinge zu regeln und in diesem Zustand konnte sie das unmöglich tun. Also hoffte sie darauf, dass der Doktor ihr einfach irgendeine Spritze gab, die zumindest ihren Kreislauf wieder in Ordnung brachte. Mit den Kopfschmerzen konnte sie leben, wenn es sein musste.

"Doktor Sundstroem" antwortete sie, als der Skandinavier schließlich seine Tür öffnete und sie mit ihrem Namen begrüßte. Ihrem echten Namen wohlgemerkt, was dieser Tage doch eher selten war. Doch da keiner außer ihnen beiden anwesend war, störte sie sich nicht daran.

Sie stand auf, blinzelte das schwarz, dass vor ihre Augen kommen wollte so unauffällig wie möglich weg, und reichte ihm die Hand zur Begrüßung. Auf seine Frage, ob sie in sein Sprechzimmer gehen wollten, nickte sie nur und gab ihm schließlich die Hand. "Es tut mir leid, dass ich Sie so spät noch belästige. Ich hoffe ich halte Sie nicht auf" Eine Höflichkeitsfloskel, nicht mehr. Schließlich wusste sie genau, wer außer diesem Krankenhaus, diesem Mann seinen Geldbeutel schwerer machte und er war es wohl auch nicht anders gewohnt, wenn sie an den kleinen Zwischenfall mit ihr und Sebastian zurückdachte.

Trotz aller Höflichkeit, wollte sie hier so wenig Zeit wie möglich verbringen. Sie hatte nicht viel Zeit bei Allgemeinmedizinern verbracht, doch schon die Wege von einer ganzen Reihe von Psychiatern gekreuzt und allein der Geruch löste in ihr den Wunsch aus, so bald als möglich wieder zu verschwinden, also hielt sie ihr Anliegen nicht zurück, während sie in sein Sprechzimmer gingen. "Ich denke ich habe die Grippe und hatte gehofft, dass sie mir irgendetwas gegen die Symptome geben können, damit ich morgen wieder arbeiten kann"
[Bild: OwAIar5F.png]

Goose von Sherlock: In der sich nächst bietenden Gelegenheit wirst du von einer Hausspinne hinterhältig angefallen.

Scherz... Du hast sie irgendwie irgendwo im Hause oder wo immer du grade warst mitgeschleppt und nun krabbelt sie dir über ein unbedecktes Körperteil, sodass du sie bemerkst und entsprechend reagierst.
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#3
"Nun... Dann werden wir uns das ganze einfach mal detailliert ansehen, um Ihren Beschwerden auf den Grund zu gehen", entgegnete der Mediziner direkt, aber ohne irgendwelche Versprechungen zu machen. Er war Arzt, kein Wunderheiler. Gegen eine Grippe konnte er meist wenig ausrichten, außer Bettruhe zu verschreiben.
Kollegen, die dann zu Antibiotika griffen, verabscheute er zutiefst; immerhin machten sie einem am Ende die Arbeit in der Klinik zur Hölle, sobald sich antibiotikaresistente Keime erst einmal fest gesetzt hatten.
Manches Mal hatte er das Gefühl, dass die werten Kollegen gar nicht wussten, was sie mit dieser Therapie überhaupt anrichteten. Und das nicht nur unmittelbar, sondern auch noch mehrere Monate im Anschluss.

Gelassen, auch wenn er Elisabeth bereits kurz mit dem Mittelfinger den Puls fühlte noch während er ihr die Hand gereicht hatte, führte er sie in seinen Besprechungsraum, der genau so edel war, wie auch der Rest seiner privaten Praxis. Die Einrichtung war pflegeleicht, dennoch edel und harmonisch auf den ganzen raum abgestimmt. Der Schreibtisch in einer Ecke des Raumes stach durch seine Holzoptik in Barock-Stil besonders hervor, machte aber zusammen mit den Pflanzen und den Vorhängen das ganze hier etwas weniger "steril", als es vielleicht für ein Beratungszimmer üblich war.
Auch dominierte ein großes Regal mit Fachliteratur eine der Wände, was aber bei einem belesenen Mann wie es Sundstroem war, nicht unbedingt Verwunderung auslöste. Immerhin kannte Elisabeth bereits dessen private Wohnung und dort hatte sie eine wesentlich beachtlichere Bibliothek in Augenschein nehmen dürfen, von dem das hier nur ein magerer Bruchteil.

"Und nein... Sie belästigen mich nicht", stellte der Däne fest, lächelte angedeutet, auch wenn der sachliche Ausdruck aus seinen Augen dabei nicht verschwand. Floskeln waren Mittel zum Zweck, um in dieser Gesellschaft einfach den Kopf am besten über Wasser halten zu können. Anpassung; teilweise sogar Mimikri erleichterten das Überleben. Egal ob man Beutetier war oder Jäger.
Geschickt lotste Milas die junge Frau in Richtung der Liege, die mit schwarzem Leder dick aufgepolstert war und nun von einer dünnen Papierbahn geschützt wurde.
"Darf ich?"

Fragend hob er die Hand, um das Gesicht der jüngeren Moriarty abtasten zu können, was er auch nach ihrer Einwilligung dann sofort geschickt in die Wege leitete. Seine kühlen Fingerspitzen glitten über die heiße schwitzige Haut, drückten sachte aber bestimmt auf Stirn und neben die Nase unter die Augenlider. Dann legten sich seine Handballen auf ihre Wangen, während die Finger sich nun unter ihren Kiefer in Lis´ Hals bestimmt bohrten und dort zu massieren begannen.
"Bitte öffnen Sie den Mund...", erfolgte die nächste Anweisung und sofort hatte er von einem Beistelltisch einen Spartel gefischt, um dann zusammen mit einer kleinen Lampe aus seiner Hemdtasche den Mundraum abzusuchen.
"Wie würden Sie die Symptome beschreiben?" Mit gerunzelter Stirn blickte er der Britin direkt in die geröteten Augen. "Und können Sie mir eventuell sagen, was für Substanzen Sie kurz vor Auftreten der ersten Symptome zu sich genommen haben?"
[Bild: 30375281ce.png]

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In der nächsten Szene hätte ich gerne, dass du einen bekannten Jingle oder Spruch aus der Werbung einbauen. Ob es ein schon vergangener ist oder ein aktueller, ob dein Charakter ihn im TV/Radio hört oder er ihm "selbst einfällt" bleibt dir überlassen. Also dann, in diesem Sinne - Bei Technikfragen Tech-Nick fragen und so! [Bild: biggrin.png]

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#4
Elisabeth schenkte dem Arzt nur ein mildes Lächeln, als dieser - der Höflichkeit wegen, wie sie vermutete - verneinte, dass sie ihn belästigen würde. Ohne ein weiteres Wort folgte sie ihm zu der Liege, auf der sich bereits ein steriles Stück Stoff befand und setzte sich darauf, zog ihre Beine nach und legte sich hin, auch wenn ihr danach eigentlich gar nicht zu Mute war. Sie wollte jetzt nicht liegen. Dabei fühlte sie sich immer so aufgeliefert, außerdem war sie irgendwie unruhig. Es wäre ihr lieber gewesen einfach stehen zu bleiben, aber sie fügte sich dem Willen des Arztes um das Ganze hier möglichst schnell hinter sich zu bekommen.

"Sicher" antwortete sie auf die Frage, ob er ihr Gesicht untersuchen dürfe. Höflich war er ja immerhin. Als seine kalten Finger ihr Gesicht berührten schauderte sie kurz. Ihr Herz stolperte ein wenig, doch das schob sie auf den gestrigen Abend. Alles hatte nunmal seinen Preis und im Grunde war sie an den "depressiven Sonntag" schon so sehr gewöhnt, dass das gar nicht weiter ins Gewicht fiel. Sie wusste ja, dass sie nicht sonderlich gut mit ihrem Körper umging, der ganze Sport den sie trieb hin oder her und manchmal da schlug dieser Körper eben zurück. Sie hatte vermutlich nicht das beste Immunsystem, was wohl einerseits den Drogen geschuldet war, vielleicht aber auch daran lag, dass sie nicht genug aß, wobei das was sie aß in den meisten Fällen schon gesund war. Doch vermutlich nicht gesund genug um den Rest auszureichen. Doch im Grunde machte sie sich da nur wenig Sorgen drüber. Sie hatte ohnehin nicht vor 100 Jahre alt zu werden und in ihrem Job war das auch nicht sehr wahrscheinlich. An Altersschwäche zu sterben war da im Grunde schon ausgeschlossen.

"Wie bitte?" sie hatte seine Worte gar nicht richtig gehört und blickte einen Moment lang verwirrt den Holsspartel an, den er ihr unter die Nase hielt, ehe sie ihre Schlüsse zog und den Mund öffnete, damit er ihr in den Hals sehen konnte, sobald er damit fertig war, richtete sich wieder auf. "Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen ... " zählte sie dann die Symptome auf, und blickte ihn fragend an. Sie hatte ihm ja schon gesagt, dass sie die Grippe hatte. Bei seinen nächsten Worten dann, schloss sie für einen Moment die Augen, fuhr sich mit der zitternden Hand durch Gesicht. "Haben Sie mit meinem Bruder gesprochen?" fragte sie leicht genervt. Das war jetzt ja wohl nicht sein ernst, dass das hier ein Finger weg von Drogen Gespräch werden würde. Woher wusste Jim überhaupt, dass sie hier war. Gott, überall hatte er seine Augen und Ohren. Sie hatte eine Grippe und wollte etwas dagegen haben, mehr nicht.
[Bild: OwAIar5F.png]

Goose von Sherlock: In der sich nächst bietenden Gelegenheit wirst du von einer Hausspinne hinterhältig angefallen.

Scherz... Du hast sie irgendwie irgendwo im Hause oder wo immer du grade warst mitgeschleppt und nun krabbelt sie dir über ein unbedecktes Körperteil, sodass du sie bemerkst und entsprechend reagierst.
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#5
Es gab genug Vertreter seiner Zunft, denen es an Höflichkeit durchaus mangelte.
Das konnte bei dem einen oder anderen Patienten durchaus angebracht sein - und auch Milas konnte durchaus auch etwas harsch mit unwilligen Personen umgehen, die seine Zeit beanspruchten, sich dann aber seinen Behandlungen widersetzten.
Aber zumeist hatte der Arzt es mit Erkrankten zutun, die wirklich seine Hilfe wollten.
Wie zum Beispiel die nun Anwesende.
Er kannte Miss Moriarty nur flüchtig; von der einen oder anderen Gegebenheit.
Der erste Kontakt war damals über den Söldner ihres Bruders "vermittelt" worden, wenn auch eher unfreiwillig und aus der Not heraus. Ob zum Vor- oder Nachteil für beide Parteien hatte der Däne bisher nicht versucht zu eruieren; je weniger "offizielle" Kontakte man miteinander pflegte, umso einfacher war es, wenn wirklich einmal ein Notfall besonderer Art eintraf.

Vorsichtig glitten seine Finger über ihre Haut.
Genau betrachtete er die geröteten Augen der Frau, ihren leicht fahrigen Ausdruck, der flache Atem.
Auch der beschleunigte Puls war ihm nicht entgangen, als er kurz mit seinem Zeigefinger ihre Handinnenfläche bei der Begrüßung gestreift hatte.
Er war aufmerksam; schon allein seines Berufes Willen und darüber hinaus auch seinen Neigungen entsprechend...
Wenn man einem so ungewöhnlichem Hobby nachging wie er musste man achtsam sein. Der menschliche Körper war genau so leicht zu zerbrechen, wie der menschliche Geist. Es war die Finesse und das Geschick eines Chirurgen, der mit Präzision genau wusste, wo er das Messer anzusetzen hatte, um das Leben seines... Klienten zu erhalten, aber dabei so viel Befriedigung für sich zu finden, wie es nur ging. Eine Gratwanderung der Superlative. Ansonsten hätte er wirklich ein Problem damit. Wie sollte man auch sonst tote Liebschaften erklären?

Ihre Verwirrung ließ ihn fast schon väterlich sanft lächeln und er ließ Elisabeth die Zeit um sich zu sammeln, während er weiterhin mit den Augen auf äußerliche Symptom-Suche ging.
Die Aufzählung ihrer Leiden bedachte er dann mit einem Nicken. "Ja, das klingt durchaus nach einer Grippe."
Dann, nach dem Blick in den Rachen, der ihn zumindest in einer Richtung hin bestätigte, wandte er sich ab und schritt zu einer Glasvitrine, um aus dieser drei kleine Fläschchen heraus zu holen, auf einem kleinen Tablett zu postieren und dieser auch sogleich drei Spritzentuben hinzu zu fügen, um mit allem wieder zu Elisabeth zurück zu kehren.

"Hmm... Sollte ich mit Ihrem Bruder reden?", konterte ohne Anklage in der Stimme er die Frage der jungen Frau, wartete aber offiziell noch auf die Bestätigung seiner These.
[Bild: 30375281ce.png]

Gans-Aufgabe
Von James Moriarty:
In der nächsten Szene hätte ich gerne, dass du einen bekannten Jingle oder Spruch aus der Werbung einbauen. Ob es ein schon vergangener ist oder ein aktueller, ob dein Charakter ihn im TV/Radio hört oder er ihm "selbst einfällt" bleibt dir überlassen. Also dann, in diesem Sinne - Bei Technikfragen Tech-Nick fragen und so! [Bild: biggrin.png]

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